Lehrsatz 27
deutschphilosophischesliteraturquotestudies
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Lehrsatz 27. Wenn wir uns vorstellen, daß ein uns ähnliches Ding, für das wir noch keinen Affekt gehabt haben, in irgend einen Affekt versetzt wird, so werden wir schon allein dadurch in einen ähnlichen Affekt versetzt.
Beweis: Die Vorstellungsbilder der Dinge sind Affektionen des menschlichen Körpers, deren Ideen äußere Körper als uns gegenwärtig vergegenwärtigen, das heißt, deren Ideen die Natur unseres Körpers und zugleich die gegenwärtige Natur eines äußeren Körpers in sich schließen. Wenn also die Natur des äußeren Körpers der Natur unseres Körpers ähnlich ist, dann wird die Idee des äußeren Körpers, die wir uns vorstellen, eine Affektion unseres Körpers in sich schließen die der Affektion des äußeren Körpers ähnlich ist, und folglich wird, wenn wir uns vorstellen, daß jemand, der uns ähnlich ist, in einen Affekt versetzt sei, diese Vorstellung eine Affektion unsres Körpers ausdrücken, die diesem Affekt ähnlich i...
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